Wer sich pauschal gegen erneuerbare Friedensenergien wie Sonnen- und Windenergie wendet, nimmt die Finanzierung fossiler und antisemitischer Gewalt zumindest in Kauf.

sagte Dr. Michael Blume am Jahrestag des 11. September in Günterstal

Und machte nochmal in seinem Vortrag klar, wie eng die Erzeugung, Verteilung aber auch die Nutzung von fossilene Energien wie Kohle, Erdöl oder Gas mit den kriegerischen Konflikten verknüpft ist.

der Vortrag als Video.

Denn die Milliardenschwere Wahhabiten und Putin-Oligarchen werden als die Finanziers der Propaganda und Gewalt unsichtbar, wir sehen nur die einfachen Menschen, die Verführten die die Gewalt begehen und viele der Verschwörungsmythen haben einen antisemitischen Kern. Und dieser antisemitische Verschwörungsmythos wurdeund wird unter anderem von Viktor Orban, Elon Musk und Donald Trump verbreitet.

Er spannte in seinem Vortrag einen Bogen von Bismarck mit seiner ausdrücklich gegen den Liberalismus geprägte Formulierung von „Eisen und Blut“, die, so meine ich, sehr gut geeignet ist zu beschreiben, wie die fossile Industrialisierung zu einer Kettenreaktion aus Militarismus und Imperialismus führte hin zu den Eroberungskriegen des Nationalsozialismus, die versuchten sich die Ölquellen in Rumänien, der Ukraine, Kaukasus oder Nordafrika zu sichern.

Gerade am Jahrestag des 11.September war es im wichtig zu erinnern: Auch der 11. September 2001 wäre noch einmal eine Chance zur Besinnung gegen die fossil finanzierte Gewalt gewesen. Doch statt „uns“ als damals noch neoliberaler „Westen“ endlich selbst zu ändern und die Golfstaaten zu demokratischen Reformen zu bewegen, führten wir katastrophale Ablenkungskriege im Irak und in Afghanistan. Die Fossilisten präsentierten und präsentieren sich dabei als Garanten der „Stabilität“ – und machten sogar bessere Geschäfte als zuvor.

Der gesammte Vortrag lässt sich auf dem Blog von Michael Blume nachlesen: https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/meine-rede-gegen-den-fossil-finanzierten-terror-antisemitismus-am-11-september-2025-in-freiburg-im-breisgau/

Natürlich blieb das ganze nicht auf dem abstrakten Level, es gab auch einen kurzen Impuls von Nikolaus Geiler vom AK Regiowasser über Wasser, Grundwasser und Windkraft.

Besonders eindrücklich seine Berechnung zum Einfluss auf das Einzugsgebiet, anhand der Hochwasser Schutzanlagen für den Bohrerbach in Günterstal: Die haben rund 14 Quadratkilometer Einzugsgebiet. Großzügig gerechnet versiegeln die geplanten 10 Windkraftanlagen: 10 x 1 ha = 10 ha = 0,1 qkm. Das wäre dann ca. 0,8 % der Einzugsgebietsfläche!

Dazu gab es auch noch mal einen Hinweis von Geiler zur Herkunft des Mikroplastik. Haupquelle sind eben nicht Windräder, sondern Reifenabrieb.

Artikel auf dem Blog von Sebastian Müller: https://sbamueller.com/2025/09/12/windkraft-guenterstal-und-furtwangen/